Siegfried Reda (1916–1968), Organist, Kirchenmusiker und Komponist, verfasste vor 1947 zwei Solosonaten für Blockflöte. Die erste ist für Altblockflöte bestimmt und erschien 1948 im Druck, die zweite wird hiermit erstmals veröffentlicht. Die beiden Sonaten schließen eine Lücke im Repertoire für Blockflöte solo zwischen den Suiten von Helmut Bornefeld (1930) und den Sonaten von Hans Chemin-Petit (1956) und Kaspar Roeseling (1956).
Noteneditionen
| Titel | Beschreibung | Artikelnr. |
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NB 3.009 | |
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Johann Gänsbacher war Domkapellmeister von St. Stephan in Wien. Im reichhaltigen Repertoire für Flöte, Viola und Gitarre können seine beiden Einzelstücke ihren Platz als Zugabestücke finden. – Die Stimme für Flauto d’amore in A kann gut auf der Altquerflöte oder auf einer Flöte mit h-Fuß ausgeführt werden. |
NB 1.023 |
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Dieses kurze Stück ist ursprünglich für Flauto Principale und Orchester bestimmt. Es ist wohl das erste Flötensolo, in dem der Tonumfang der Flöte bis zum tiefen h gefordert wird. – Das Autograph der Romanze siciliana, das lange Jahre als verschollen galt, ist jetzt wieder zugänglich und diente als Vorlage für diese Bearbeitung. |
NB 1.022 |
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Die beiden vorliegenden Motetten bilden den dritten und vierten Teil des Johannes-Dialogs, der Daniel Bollius zugeschrieben wird. Zusätzlich zum Generalbass sind sie für Tenor mit drei Blockflöten bzw. für Bass mit zwei Violinen gedacht. Die beiden Sätze haben eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit: Die Tenor- und die Bass-Partie sind weitgehend unisono mit dem Generalbass geführt. Die Kompositionen sind also vollständig, wenn zu den instrumentalen Oberstimmen nur die Singstimme oder nur der Generalbass besetzt wird. Die vielfältigen Besetzungsmöglichkeiten sind im Vorwort beschrieben. – Die Motetten sind vermutlich zwischen 1619 und 1623 entstanden. |
NB 3.008 |
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Dieser Dialog entstand vermutlich zwischen 1619 und 1623 als Vorläufer zu der Johannes-Historie von Daniel Bollius. Er beginnt mit einem monodischen Prolog, vorgetragen von einer Sopranstimme. Es folgen drei motettische Sätze für Alt(us) mit 3 Posaunen, Tenor mit 3 Blockflöten und Bass mit 2 Violinen. Den Abschluss bildet das „Benedictus Dominus Deus“ im 8. Psalmton für Sopran und Generalbass. – Die Besetzung ähnelt so sehr der Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz, dass eine gemeinsame Aufführung mit dem Johannes-Dialog nahe liegt. |
NB 4.006 |
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Obwohl von Giuseppe Richter keine biographischen Details bekannt sind, ist Richter seit Jahrzehnten als Komponist von Werken für 5 oder 6 Flöten bekannt. Jetzt liegt die Erstausgabe eines Trios vor, das original in zwei Fassungen überliefert ist, besetzt mit 2 Flöten und Flauto d’amore (Altquerflöte oder Violine) oder mit Flöte, Violine und Violoncello. Die Version für 3 Flöten ist vermutlich zwischen 1817 und 1823 für den Kreis um den Wiener Flötendilettanten Alois von Gulielmo (1763–1823) entstanden. |
NB 1.020 |
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Joseph Drechsler war Domkapellmeister an St. Stephan in Wien sowie Kapellmeister und Hauskomponist am Theater in der Josefstadt. Er komponierte 1817 ein Trio für 2 Querflöten und Flauto d’amore (Altquerflöte) für den Kreis um den Wiener Flötendilettanten Alois von Gulielmo (1763–1823). Drechsler hat sein Trio in einer ungewöhnlichen Tonartenfolge angelegt: Der erste Satz beginnt in c-Moll und endet in C-Dur, der zweite steht in C-Dur, der dritte in g-Moll und das abschließende Rondo in Es-Dur. |
NB 1.021 |
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Edward Griegs Beschäftigung mit „nordischer“ Volksmusik und der Suche nach einem entsprechenden Personalstil verdanken wir zehn Zyklen mit lyrischen Klavierstücken. Die zweite Folge, sein Opus 38 besteht aus acht Sätzen, von denen hier fünf für ein Querflötenensemble mit mindestens 9 SpielerInnen bearbeitet wurden. |
NB 1.019 |
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Diese Ausgabe der kleinen Gelegenheitskomposition liegen Regers Originalfassungen für Streicher bzw. Klavier zugrunde. Die Bearbeitung ist gedacht für eine mehrfache Besetzung mit Alt-, Tenor-, Bass-, Großbass- und Subbassblockflöten mit mindestens einer Subgroßbass- oder Subkontrabassblockflöte. – Eine Version für eine Besetzung mit Sopranino- bis Subbassblockflöten ist als NB 3.001 erschienen. |
NB 3.007 |
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Wolfgang Amadeus Mozart hat drei Werke (und ein Fragment) hinterlassen, die für mechanische Orgeln bestimmt sind. Sie entstanden in den beiden letzten Lebensjahren des Komponisten. Das vorliegende Werk erwähnt Mozart in seinem eigenen Werkverzeichnis vom 15. November 1791 als Ein Orgel Stücke für die Uhr und nennt mit dem 3. März 1791 auch das Datum der Vollendung der Komposition. Heute ist das Werk als Fantasie f-Moll KV 608 bekannt. In der überlieferten Form ist die Fantasie auf der Orgel und auf dem Klavier wegen der viel-stimmigen Akkorde und der Stimmführung unspielbar. Für die ersten Druckausgaben aus den Jahren 1799 und 1800 wurde das Werk für zwei Klaviere, für Klavier vierhändig bzw. für Streichquartett eingerichtet. Später entstanden auch Bearbeitungen für Orgel oder Bläserquintett sowie Instrumentierungen für Orchester. Eine Einrichtung für Blockflötenensemble kommt dem originalen Klang sicher sehr nahe. Eine erste Fassung für Blockflötenorchester entstand 1979 für die Berliner Blockflötenpädagogin Ingrid Tietsch (1927–2019) und ihren Steglitzer Blockflötenchor. |
NB 3.006 |